Wenn keine vorhandene Variante eine Anforderung abdeckt, beginnt die Klärung. Was genau ist betroffen, wer bewertet es und was bleibt offen? Diese Antwort braucht das Angebot, bevor es zugesagt wird.
Späte Entdeckung
Lücken werden häufig erst nach der Zusage sichtbar, wenn die Detailplanung beginnt.
Unklarer Aufwand
Solange Betroffenheit und Verantwortung nicht festgehalten sind, bleibt der Aufwand eine Vermutung.
Verlorener Bezug
Änderungen verlieren in verteilten Abläufen den Bezug zur ursprünglichen Kundenanforderung.
GEFÜHRTER ABLAUF
Wählen Sie einen Schritt. Die Karte „Anpassung erforderlich“ wird mit jedem Schritt vollständiger. Die Verbindung zur Originalquelle bleibt in jedem Schritt sichtbar.
EINGABE
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UNTERSTÜTZUNG DURCH DECOTA
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HANDLUNG IHRES TEAMS
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ERGEBNIS
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ENGINEER-TO-ORDER
Hier geht es um Anforderungen, die kein vorhandenes Produkt erfüllt. Betroffene Baugruppe, Maßnahme, Verantwortung und offene Fragen werden festgehalten. Konstruktion, Änderungsmanagement und Projektkalkulation bleiben in Ihren Werkzeugen.
ZUM VERGLEICH · CONFIGURE-TO-ORDER
Beim Produktabgleich wird aus dem bestehenden Portfolio ausgewählt. Erst wenn dort eine Lücke bleibt, beginnt die Entwicklungsfrage.
Produkte und Varianten abgleichen →ARBEITSERGEBNIS
Eine Änderungsliste mit Bezug zur Kundenanforderung. Sie zeigt, was betroffen ist, welche Maßnahme ansteht, wer verantwortlich ist und was noch offen ist. Der Aufwand wird von Ihrem Team bewertet und dokumentiert.
ÄNDERUNGSLISTE · VERPACKUNGSLINIE NORD
ILLUSTRATIVES BEISPIELR-024 · DURCHSATZ
Antrieb Fördermodul FM-2 anpassen
Engineering · S. Weber · Aufwand: noch zu bewerten
R-041 · SCHNITTSTELLE LEITSYSTEM
OPC-UA-Anbindung neu entwickeln
Steuerungstechnik · K. Bauer · Aufwand: vom Team bewertet, Freigabe der technischen Leitung offen
R-033 · FORMATWECHSEL
Messprotokoll für Variante B erbringen
Anwendungstechnik · M. Hartmann · keine Entwicklung, Nachweis offen
Rot nur für Punkte, die der Fachbereich ausdrücklich als kritisch bestätigt hat. Kein Ersatz für CAD, PLM oder Projektkalkulation.
NUTZEN
VORHER
Das Engineering erhält eine Abweichung ohne Quelle, Kontext und Verantwortlichen.
NACHHER
Anforderung, Quelle, Baugruppe und Zuständigkeit stehen zusammen auf einer Karte.
Messgröße: Rückfragen bei der Übergabe
VORHER
Entwicklungsbedarf wird nach der Zusage entdeckt.
NACHHER
Die Entwicklungsfrage entsteht direkt aus der Abweichung, noch während der Anfrage.
Messgröße: Zeit zur Klärung einer Lücke
VORHER
Dieselbe Frage wird bei jeder ähnlichen Anfrage neu gestellt.
NACHHER
Die geklärte Entwicklungsfrage bleibt mit Ergebnis und Begründung auffindbar.
Messgröße: Wiederholte Klärungen zur gleichen Anforderung
Ihr mögliches Zeitpotenzial
Rechnen Sie Ihr Szenario mit eigenen Annahmen im ROI-Rechner durch.
DAVOR
Die Abweichung, aus der die Entwicklungsfrage entsteht, kommt aus dem Variantenabgleich mit Beleg und Bewertung.
Zur Anwendung →WIE ES WEITERGEHT
Wird eine Baugruppe zugekauft, lassen sich die betroffenen Anforderungen als Paket für Lieferanten zusammenstellen.
Zur Anwendung →Nein. Der Aufwand wird von Ihrem Team bewertet und dokumentiert. DECOTA hält fest, was betroffen ist, wer zuständig ist und was offen bleibt.
Nein. Konstruktion, Änderungsmanagement und Kalkulation bleiben in Ihren Systemen. DECOTA verbindet die Entwicklungsfrage mit der Kundenanforderung, der Quelle und der Zuständigkeit.
Beim Produktabgleich werden vorhandene Varianten eingegrenzt (Configure-to-Order). Hier wird geklärt, welche neue Entwicklungsleistung nötig ist (Engineer-to-Order).
Bringen Sie eine Anforderung mit, die Ihr Portfolio heute nicht abdeckt. Wir zeigen den Weg zur bewertbaren Entwicklungsaufgabe.
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