WARUM JETZT
Drei Entwicklungen treffen den Maschinen- und Anlagenbau gleichzeitig und verändern, wie viel Aufwand eine belastbare Angebotsentscheidung kostet.
Drehzahlen, Toleranzen, Schnittstellen und Verfügbarkeiten verteilen sich zu Hunderten über Kapitel, Anhänge und Datenblätter. Sie werden heute meist von Hand in Vergleichslisten übertragen, wodurch der Bezug zur Textstelle verloren geht.
Stagnation und globaler Wettbewerb treffen auf Angebote, die zwischen Vertrieb und Engineering pendeln. Wiederkehrende Rückfragen zu Auslegung und Verfügbarkeit warten in Postfächern, während die Frist läuft.
Welche Auslegung sich bewährt hat und wo die Grenzfälle liegen, wissen einzelne erfahrene Kolleginnen und Kollegen. Verlassen sie das Unternehmen, beginnt die Bewertung ähnlicher Anfragen wieder von vorn.
BEISPIELHAFTER ABLAUF
Vertrieb, Engineering und Einkauf führen Kundenanforderungen, Produktwissen und Lieferanteninformationen zu einem abgestimmten Angebot zusammen.
Anfrage sichten und Aufwand einschätzen
Der Vertrieb erhält Lastenheft, Anlagen und Lieferbedingungen per E-Mail oder Kundenportal. Gemeinsam mit den Fachbereichen wird eingeschätzt, ob die Anfrage technisch und wirtschaftlich interessant ist und mit den verfügbaren Kapazitäten bearbeitet werden kann.
Anforderungen in Bearbeitungslisten übertragen
Die Fachbereiche lesen die Unterlagen aus ihrer jeweiligen Perspektive. Technische Anforderungen, kaufmännische Bedingungen und geforderte Nachweise werden in Excel- oder Kommentierungslisten übernommen. Die unterschiedlichen Arbeitsstände müssen anschließend zusammengeführt werden.
Vorhandene Lösungen und Anpassungen prüfen
Das Engineering gleicht die Anforderungen mit Produktdaten, vorhandenen Ausführungen und früheren Projekten ab. Offene Fragen werden mit Kollegen und Kunden besprochen. Ergebnisse und Änderungen müssen in die jeweiligen Listen zurückgeführt werden.
Lieferanten einbinden und Kosten ermitteln
Der Einkauf stellt Unterlagen für zugekaufte Baugruppen zusammen und holt Angebote ein. Parallel bewertet das Engineering notwendige Anpassungen. Rückmeldungen, Abweichungen, Kosten und Lieferzeiten fließen in die Gesamtkalkulation ein.
Angebot freigeben und Projekt übergeben
Leistungsumfang, Ausnahmen und Zusagen werden abgestimmt und freigegeben. Änderungen aus Verhandlungen werden nachgeführt. Im Auftragsfall übernimmt die Projektabwicklung die Unterlagen und benötigt einen nachvollziehbaren Stand der vereinbarten Anforderungen.
Der Überblick hängt davon ab, dass Listen, Gesprächsergebnisse und technische Bewertungen über alle Beteiligten hinweg aktuell bleiben.
MIT DECOTA
DECOTA erfasst die technischen Anforderungen aus Lastenheft, Anhängen und Datenblättern und verknüpft jede mit ihrer Quellstelle. Ihr Team sieht widersprüchliche Angaben und offene Punkte, bevor kalkuliert wird.
Zu jeder Anforderung findet DECOTA ähnliche Anforderungen aus früheren Anfragen samt der damaligen Bewertung. Bewährte Auslegungen bleiben im Haus dokumentiert, auch wenn erfahrene Kollegen das Unternehmen verlassen.
Die bewerteten Anforderungen bilden die Grundlage für das Pflichtenheft, das direkt am Vorgang entsteht. Ändert sich eine Anforderung im Klärungsgespräch, bleibt der Bezug im Dokument erhalten.
FÜR ENTSCHEIDER AUF DEN PUNKT
Ihr Engineering gewinnt Zeit für neue Lösungen. Vorhandene Ausführungen und frühere Bewertungen helfen, technische Fragen schneller zu klären. Vertrieb und Kalkulation erkennen früher, welche Anforderungen erfüllt sind und wo Anpassungen nötig werden.
DECOTA unterstützt den Abgleich hinterlegter Vorgaben mit dokumentierten Anforderungen und Produktständen. Ihr Team kann nachvollziehen, welche laufenden Kundenanfragen oder Produkte mit einer geänderten Vorgabe verknüpft sind und welche Bewertungen zu prüfen sind. Welche Anforderungen tatsächlich gelten und welche Maßnahmen nötig sind, bewertet der zuständige Fachbereich.
Ja. Leistungs- und Wartungsumfänge werden wie Produktmerkmale in der Wissensbasis erfasst und gegen die Anforderungen der jeweiligen Anfrage geprüft. So wird sichtbar, welcher Teil des Leistungsumfangs eine Anforderung abdeckt.
Aus den bewerteten Anforderungen stellen Sie ein Paket für ein Gewerk oder eine Baugruppe zusammen, dessen Positionen auf die Kundenanfrage zurückverweisen. Rückmeldungen ordnen Sie der jeweiligen Anforderung zu. Der Versand läuft über Ihre vorhandenen Kanäle.
In einem ersten Gespräch von 30 Minuten verstehen wir, wie Sie heute arbeiten, prüfen passende Einsatzmöglichkeiten und ordnen gemeinsam ein, welchen Nutzen DECOTA für Ihr Team haben kann.
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